Glienicker Kommunalpolitik

Fünf Jahre für Glienicke

Von Thomas Bennühr

Mir hat sich in den Sommerferien die Frage gestellt, was ich von den kommenden fünf Jahren als Gemeindevertreter erwarte. Nun, zuerst einmal gehe ich davon aus, dass alle Parteien und politischen Gruppierungen in Glienicke ein gemeinsames Ziel vor Augen haben: Die Verbesserung der Lebensumstände aller Glienicker.

Deshalb erwarte ich von der Gemeindevertretung, den sachkundigen BürgerInnen und der Verwaltung, dass bei Fragestellungen und Diskussionen sachlich und ergebnisorientiert miteinander umgegangen wird. Nur durch gegenseitige Wertschätzung und respektvollen Umgang miteinander sind wichtige kommunale Ziele schnell und zufriedenstellend erreichbar. Ich erwarte, dass man sich gegenseitig zuhört, auf dogmatisches Parteiengeplänkel verzichtet und gemeinsam versucht, richtige Lösungen für Glienicke zu erarbeiten. Darüber hinaus erwarte ich eine deutlichere politische Transparenz im Sinne unserer Kommunalverfassung. Dies lässt sich problemlos und schnell durch den Einsatz moderner Kommunikations- und Telemedien erreichen.

Ich erwarte auch, dass sich die Glienicker Kommunalpolitik für weitere moderne Beteiligungsformen der BürgerInnen an den politischen Entscheidungsprozessen öffnet – besonders wenn sie unmittelbar betroffen sind. Die Verwaltung hat dies durch das gut angenommene Online-Portal MAERKER vorgemacht. Warum sollen die BürgerInnen darüber hinaus nicht die Möglichkeit haben, Anfragen und Anträge barrierefrei und elektronisch direkt an die Gemeindevertretung zu richten. Oder sich über Online-Umfragen einzubringen – zum Beispiel bei Fragen zum endgültigen Standort und der Ausstattung des neuen Jugendclubs?

Wir müssen uns auch fragen, wie wir eine sichere elektronische Kommunikation zwischen Verwaltung und BürgerInnen realisieren können. Denn eine unverschlüsselte E-Mail ist wie eine Postkarte, nur elektronisch. Der Inhalt ist für jeden Interessierten leicht abzufangen und zu lesen.

Es gibt natürlich noch mehr Erwartungen von meiner Seite. Aber ich wäre zufrieden, in fünf Jahren rückblickend sagen zu können, dass Glienicke eine modernere Gemeinde geworden ist. Eine Gemeinde, in der sich alle Menschen wohlfühlen, in der gegenseitiger Respekt, ein freundlicher Umgang miteinander, Toleranz und Akzeptanz noch mehr zur Normalität geworden sind. Eine Gemeinde, in der die Beteiligung der BürgerInnen am politischen Geschehen und die Lebenszufriedenheit Aller gestiegen sind.

Machen Sie mit. Bringen Sie sich ein. Teilen Sie mir telefonisch / über WhatsApp (0177/5025975) mit, was Sie in den nächsten fünf Jahren gerne ändern würden oder schicken Sie eine Mail an die Fraktions-Adresse.